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Gesetzliche Krankenkassenleistungen

Die Krankengymnastik ist eine aktive und sehr wichtige Behandlungsform. Schädigungen durch verkürzte Muskelgruppen und Ungleichgewichte in der Muskulatur (muskuläre Dysbalancen) verursachen häufig erhebliche Schmerzen. Diese Schäden können durch gezielte Kräftigung, Mobilisierung und Dehnung der Muskulatur behoben werden. Krankmachende Bewegungsabläufe sollen durch gezieltes Üben dauerhaft vermieden werden.
Die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit der Muskelgruppen kann durch Krankheit, Unfall, angeborene Störungen oder Fehlverhalten im Alltag beeinträchtigt sein. Die Krankengymnastik kann beim Menschen die hervorgerufenen Schmerzen beseitigen, gesunde Bewegungsabläufe oder auch Ersatzfunktionen wiederherstellen, unausgewogene Muskelkraftverhältnisse ausgleichen und bei Kindern sogar eine physiologische Entwicklung fördern. Es ist also eine Hilfe für Patienten aktiv und selbstständig den Heilungsprozess zu unterstützen, fortzuführen und erneuten Problemen vorzubeugen.

Gesetzlich vorgeschriebene Behandlungszeit

Die Krankenkassen sehen eine Behandlungszeit von 15-20 Min. pro Behandlung vor, in dieser Zeit ist das An- und Auskleiden enthalten, sowie die Befunderhebung und Administratische Aufgaben (Anmeldung, Termine usw.)

Wir als Team sind der Meinung, dass 20 Min. viel zu kurz sind um eine gute Behandlung Ihnen bieten zu können. Da die Krankenkassen leider eine zu niedrige Vergütung an uns hierfür zahlt, möchten wir Ihnen anbieten, dass Sie für 10 Min. längere Behandlungszeit, zusätzlich aus eigener Tasche dies mit 5,00 Euro bezahlen können. Dann haben Sie eine Behanlungzeit von rund 30 M.in.

Wie hoch ist Ihre Zuzahlung

Dies ist gesetzlich festgelegt, so dass Sie für Krankengymnastik eine Zuzahlung in Höhe von 10% des Rechnungsbetrages leisten müssen. Die Behandlungskosten sind abhängig davon, was Ihnen der Arzt verordnet hat. Der Physiotherapeut berechnet, was die Krankengymnastik insgesamt kostet, und teilt Ihnen die Höhe Ihrer Zuzahlung mit.
Den Betrag zahlen Sie direkt an den Physiotherapeuten, anschließend erhalten Sie eine Quittung, die Sie je nach Ihren persönlichen Einkommensverhältnissen von der Steuer absetzen können.
Zusätzlich fällt noch eine Rezeptgebühr in Höhe von 10 Euro an.
Die Zuzahlung muss spätestens am 2. Behandlungstermin entrichtet werden.

Zuzahlungbefreiung

Für Zuzahlungen gilt eine Höchstgrenze: Sie müssen maximal 2 % Ihres Bruttoeinkommens für Zuzahlungen aufwenden, und zwar für alle Zuzahlungen, d. h. Praxisgebühr, Rezeptgebühren, für Krankengymnastik, für Hilfsmittel wie Einlagen oder Brillen und Krankenhausaufenthalte.
Heben Sie daher alle Quittungen gut auf. Wenn 2 % Ihres Jahresbruttoeinkommens durch Zuzahlungen erreicht sind, können Sie bei Ihrer Krankenkasse die Befreiung beantragen.
Für chronisch Kranke beträgt der Höchstsatz nur 1 % des Jahresbruttoeinkommens.

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